Rezension // Love & Gelato von Jenna Evans Welch

Love & Gelato

Autorin: Jenna Evans Welch
Originaltitel: Love & Gelato
Verlag: HarperCollins
Erschienen am: 12.06.2017
Seitenzahl: 400
ISBN: 978-3-95967-091-3

Das Land von Gelato und Amore! Doch Lina ist nicht in Urlaubsstimmung. Sie ist nur in die Toskana gereist, um ihrer Mutter den letzten Wunsch zu erfüllen. Aber dann findet sie das alte Tagebuch ihrer Mom, das von deren Zeit in Italien erzählt. Plötzlich erschließt sich Lina eine Welt aus romantischen Kunstwerken, magischen Konditoreien – und heimlichen Affären. Dabei stößt sie auf eine tragische Liebesgeschichte und ein Geheimnis, das nicht nur ihr Leben verändern wird …

Quelle:  www.harpercollins.de

Hallo ihr Bücherdrachen!

Ich möchte ganz herzlich dem HarperCollins Verlag danken, da ich von ihnen ein Rezensionsexemplar von Love & Gelato von Jenna Evans Welch erhalten habe und ich total verliebt bin in dieses Buch und es die beste Sommerlektüre ist die ich dieses Jahr gelesen habe. Auch wenn der Sommer nicht wirklich da war konnte ich wenigstens mit Lina ein paar wunderbare Stunden in Florenz verbringen.

In dem Buch geht es um Liebe, Verlust und neue Erfahrungen. Es ist alles so toll verpackt und ich konnte es gar nicht mehr aus der Hand legen. Klar es ist auch eine Liebesgeschichte, aber meiner Meinung nach geht es mehr darum wie Lina in dem Buch versucht den Tod ihrer Mutter zu akzeptieren und damit umzugehen. Dazu kommt auch noch das sie plötzlich einfach so auf den Wunsch ihrer Mutter plötzlich in Italien leben soll bei jemanden der angeblich  ihr Vater ist und dann auch noch auf einem Friedhof. Ob sie darauf Lust hat? Eigentlich gar nicht. Doch dann erhält sie von einer Arbeitskollegin ihres Vaters, die anscheinend auch ihre Mutter kannte, ein Tagebuch und Lina ist sich nicht sicher ob sie ihre Mutter je wirklich kannte. So macht sich Lina auf um alle Geheimnisse zu lüften und entdeckt dabei die Schönheit Italiens.

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Was mir an dem Buch besonders gefallen hat ist einfach wie toll alles beschrieben ist, ich hatte das Gefühl dabei zu sein und ich war zwar noch nie in Italien aber ich habe jetzt den Wunsch ganz bald mal nach Florenz zu reisen und all die wunderbaren Orte zu besuchen die Lina besucht hat während sie auf der Suche nach der Wahrheit war.
Die Autorin schafft es einem ein tolles Gefühl zu geben und man hat einfach ein wunderbares Leseerlebnis mit diesem Buch, sowas hatte ich schon lange nicht mehr.

Die Italienischen Sätze die manchmal vor kamen fand ich toll und ich bin traurig das ich damals in der Schule nicht so gut italienisch lernen konnte. Ich bin jedoch kurz davor wieder anzufangen denn ich finde die Sprache so toll. Ich mochte auch sehr gerne wie die Sehenswürdigkeiten in Florenz jeweils mit ihrer Geschichte beschrieben wurden, da ging mir das Herz auf und ich war immer gleich total interessiert daran.

Die Charaktere fand ich alle super sympathisch. Lina war eine super Protagonistin die man nur ins Herz schließen konnte und sie ist so ein starker Mensch. Ihr Verhalten auch wenn es mal doof war, war immer nachvollziehbar. Die Nebencharaktere wie Ren und Howard waren super gestaltet. Ren ist ein absolut liebenswürdiger Charakter und ein guter Freund. Er steht Lina immer zur Seite und das gefällt mir. Howard ist ebenfalls ein Charakter dem man einfach nur alles gute Wünschen mag und den ich am liebsten manchmal umarmt hätte. Was mir auch gefallen hat ist wie die Geschichte der Mutter und ihrer Zeit in Florenz durch das Tagebuch beschrieben wurde.

Fazit: 

Für mich eines der schönsten Bücher die ich bisher gelesen habe und eine wunderbare Sommerlektüre. Die Autorin hat ein Buch geschaffen das einen mit einem tollen Gefühl hinterlässt und das Lust macht einen Road Trip durch Italien zu unternehmen.
Ganz klare Leseempfehlung!

5sterne

 

Sieben Minuten nach Mitternacht von Patrick Ness // Rezension

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Autor: Patrick Ness
Originaltitel: A Monster Calls
Verlag: Goldmann
Erschienen am: 16.01.2017
Seitenanzahl: 224 (deutsche Taschenbuch Ausgabe)
ISBN: 978-3-442-48534-5

Es ist sieben Minuten nach Mitternacht. Wie jede Nacht erwartet Conor den Albtraum, der ihn quält, seit seine Mutter unheilbar an Krebs erkrankt ist. Doch diesmal begegnet er einem Wesen, das seine geheimsten Ängste zu kennen scheint, ein Wesen, das uralt ist und wild und weise. Und schon bald begreift Conor, dass es der einzige Freund ist, der ihm in den Stunden der Not zur Seite steht. Denn er wird zerrissen von der einen Frage, die er nicht einmal zu denken wagt. Darf er seine Mutter, die er über alles liebt, loslassen? Oder muss er es sogar, um nicht selbst verloren zu sein?

Quelle: www.randomhouse.de

Hallo ihr Lieben!

Ich möchte euch heute das Buch „Sieben Minuten nach Mitternacht“ von Patrick Ness aus dem Goldmann Verlag vorstellen, hier ein Dankeschön für das Rezensionsexemplar an den Verlag und das Bloggerportal.
Schon lange war ich an diesem Buch interessiert, ich hab immer mal hier und da etwas über die Geschichte gehört aber hab lange gebraucht bis ich dann den Entschluss faste das Buch zu lesen. Dieser befestigte sich als ich im Kino saß und den Trailer zu der Verfilmung die dieses Jahr erschienen ist gesehen habe.
Ich werde so gut es geht versuchen Spoiler zu vermeiden, doch seht mir bitte nach wenn sich doch mal ein kleiner einschleicht.

Das Cover des Buches ist passend gewählt und ich finde die Illustrationen von Jim Kay einfach wundervoll da sie die Stimmung des Buches genau richtig wieder geben. Aus diesem Grund lege ich auch denen die überlegen das Buch zu kaufen diese Ausgabe ans Herz, die Illustrationen machen das Leseerlebnis nochmal um ein Vielfaches besser.

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Hauptfigur in dieser Geschichte ist Conor, ein 13-jähriger Junge der mit seiner Mutter die an Krebs erkrankt ist alleine lebt seitdem sein Vater nach Amerika gezogen ist und dort eine neue Familie gegründet hat. Er hat es nicht leicht im Leben und verschließt die Augen vor der Wahrheit, jedoch wird er jede Nacht seit seine Mutter erkrankt ist von einem Albtraum gequält der ihn auch Tags über verfolgt. Eines Nachts um sieben Minuten nach Mitternacht wird die geliebte Eibe seiner Mutter zu einem Monster welches Conor aufsucht um ihm zu helfen indem es ihm in verschiedenen Nächten Geschichten erzählt die Conors Sicht auf das Leben verändern könnten.

Das Buch spricht so viele tiefgründige Themen an wie zum Beispiel Verlust, Verleugnung, Familie und Freundschaft. Patrick Ness hat mit diesem Buch eine schöne und doch traurige Geschichte erschaffen. Mir hat sehr gut gefallen wie sich die Rolle des Monsters im Laufe der Geschichte verändert und wie auch Conor realisiert warum das Monster ausgerechnet ihn besucht und was die Geschichten ihn lehren sollen. Man konnte nicht anders als mit Conor mit zu fühlen und ihn ins Herz zu schließen, kein Kind sollte in diesem Alter so erwachsen sein. Es war manchmal schwer sich daran zu erinnern das Conor erst 13 Jahre alt ist, so pflichtbewusst wie er war und durch das Leid das er jeden Tag aufs neue ertragen musste.

Fazit:

Eine kurze Geschichte die wunderbar geschrieben ist, einen zum nachdenken anregt und einem zeigt das es nicht nur gut und böse auf dieser Welt gibt. Auf jeden Fall eine Leseempfehlung!

4sterne

Magonia von Maria D. Headley // Rezension

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Autorin: Maria D. Headley
Titel: Magonia
Originaltitel: Magonia
Verlag: Heyne fliegt
Erschienen am: 03.04.2017
Seitenanzahl: 368 (gebundene deutsche Ausgabe)
ISBN: 978-3-453-27017-6

Seit sie klein ist, leidet die 16-jährige Aza an einer seltsamen Lungenkrankheit, die ihr ein normales Leben unmöglich macht. Als sie eines Tages ein Schiff hoch in den Wolken erspäht, schiebt sie das Phänomen auf ihre akute Atemnot. Bis jemand auf dem Schiff ihren Namen ruft …

Nur ein Mensch glaubt ihr diese Geschichte: ihr bester Freund Jason, der immer für sie da war, den sie vielleicht sogar liebt. Aber gerade als sie versucht, sich über die neuen tiefen Gefühle zu Jason klarzuwerden, überstürzen sich die Ereignisse. Aza meint zu ersticken – und findet sich plötzlich in Magonia wieder, dem Reich über den Wolken. Dort ist sie das erste Mal in ihrem Leben nicht mehr krank, sondern stark und magisch begabt. In dem heraufziehenden Kampf zwischen Magonia und Azas alter Heimat, der Erde, liegt das Schicksal aller mit einem Mal in Azas Händen …

Quelle: www.randomhouse.de

Hey ihr Bücherdrachen!

Heute habe ich die Rezension zu Magonia von Maria D. Headley für euch. Danke an dieser Stelle an das Bloggerportal und besonders dem Heyne fliegt Verlag für das Rezensionsexemplar!
Magonia war ein reread für mich. Jetzt werdet ihr euch vielleicht fragen warum ich es noch einmal lese. Das liegt daran das ich es auf Englisch gelesen habe und das vor langer Zeit, nämlich als das Buch 2015 raus kam. Ich fand es klasse konnte mich allerdings an vieles nicht mehr erinnern und da ich Aerie, den zweiten Teil, schon seit längerem hier rum liegen habe jedoch nicht komplett planlos zurück in diese Welt eintauchen wollte war es höchste Zeit es noch einmal zu lesen.

Zunächst einmal liebe ich das Cover. Es ist wunderschön und die kleinen Details machen es atemberaubend. Ich finde grandios wie sehr darauf geachtet wurde dass das Cover zur Geschichte passt, für mich ein großer Pluspunkt.
Maria D. Headley’s Schreibstil ist flüssig und klar. Hauptsächlich erlebt man die Geschichte aus Aza’s Sicht, jedoch auch in manchen Kapiteln aus der von Jason. Frau Headley schafft es ausgezeichnet das man auch wirklich merkt aus welchem Blickwinkel man die Geschichte gerade betrachtet und das man die Gefühle und Ansichten der Charaktere versteht.
Ein weitere Sache die mich sofort an Bord geholt hat war das Magonia auf einem Mythos aus dem Mittelalter basiert, da ich mich total für die Geschichte des Mittelalters interessiere fand ich das es eine schöne Idee ist.
Die Welt die Maria D. Headley erschaffen hat ist fantastisch. Ein wenig wie ein Märchen. Manchmal jedoch ist der Aufbau der Welt von Magonia und seiner Bewohner ein wenig verwirrend, was jedoch eher selten war und auch mein einziger Kritikpunkt ist.

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Wir lernen zu Anfang unsere Protagonistin Aza Ray kennen, die seit ihrer Geburt an einer äußerst seltenen Krankheit leidet die ihr die Möglichkeit ein normales Leben zu führen nimmt. Aza war mir von Anfang an sympathisch. Sarkasmus ist eines meiner liebsten Elemente und da Aza’s Sprache Sarkasmus ist, habe ich sie sofort lieb gewonnen. Ich mochte des weiteren sehr gerne wie Aza’s Krankheit gehandhabt wurde in diesem Buch. Sie ist so eine unglaublich tolle und starke Persönlichkeit.

Aza hat eine sehr liebevolle Familie und auch wenn sie nicht viele Freunde hat, hat sie Jason der schon seit sie Kinder waren mit Aza befreundet ist. Jason ist unser zweiter Protagonist und er war mir von Anfang an super sympathisch. Er kümmert sich um Aza und er ist loyal. Er ist einfach ein toller Kerl und auch er hat sein Päckchen zu tragen und das finde ich toll. Das er halt nicht nur der Freund ist der Aza ermutigt weiter zu machen, sondern auch der der Pi runter zählt damit er seine Angst unter Kontrolle bringt. Es macht ihn menschlich und ich habe ihn sofort ins Herz geschlossen. Er ist so willensstark und lässt sich nicht unterkriegen.
Fazit:

Magonia ist anders als viele Bücher für junge Erwachsene und das macht es besonders. Der Schreibstil fesselt einen und die Charaktere sind wunderbar geschrieben. Wenn die Geschichte mal einen kleinen Durchhänger hat nimmt sie auch schnell wieder Fahrt auf. Man fühlt mit ihnen und ich kann kaum warten bald mit Aza wieder in die Welt von Magonia einzutauchen.

4sterne

 

 

Vier Farben der Magie von V.E. Schwab // Rezension

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Autorin: V.E. Schwab
Titel: Vier Farben der Magie
Originaltitel: A Darker Shade of Magic
Verlag: Fischer Tor
Erschienen am: 27.04.2017
Seitenanzahl: 496 (deutsche Taschenbuch Ausgabe)

Es gibt vier Farben der Magie: Im roten London befindet sie sich im Gleichgewicht mit dem Leben. Im weißen London wird die Magie versklavt, kontrolliert, unterdrückt. Dem grauen London ist sie fast abhandengekommen. Und im schwarzen London hat sie das Leben selbst vertilgt.
Als einer der wenigen Antari springt Kell zwischen den verschiedenen Welten hin und her. Doch er führt ein Doppelleben: Er ist Botschafter der Könige, aber auch ein Schmuggler. Eines Tages wird ihm als Bezahlung für einen außergewöhnlichen Botengang ein schwarzer Stein zugesteckt. Dass es sich um ein mächtiges magisches Artefakt handelt, merkt er erst, als er sich von einem gefährlichen Feind verfolgt sieht, der ihm das gute Stück abjagen möchte und dabei vor keinem Mittel zurückschreckt.
Auf der Flucht trifft der Magier die gewitzte Diebin Delilah Bard, die Kell zunächst ausraubt, ihm dann aber hilft. Allerdings erwartet sie eine Gegenleistung von ihm …

Quelle: www.fischerverlage.de

 

Hallo meine lieben Bücherdrachen!

Vor einigen Tagen habe ich „Vier Farben der Magie“ von V.E. Schwab beendet. Schon seit einiger Zeit (naja, eigentlich schon seit A Darker Shade of Magic damals erschien) sehe ich dieses Buch überall in den sozialen Netzwerken. Da ich aber so viele Bücher auf meinen SuB habe, habe ich mich immer dagegen entschieden und den Kauf auf einen späteren Zeitpunkt verschoben. Als dann „Vier Farben der Magie“ raus kam hab ich mir endlich mal einen Ruck gegeben und da ich nach dem wunderbaren „A Court of Wings and Ruin“ ein grandioses Buch brauchte das mich vor dem bekannten reading slump bewahrt habe ich auch direkt danach in meinem Regal gegriffen.

Das Buch hat ein wenig langsam angefangen, was ich aber nicht schlimm finde. Ich weiß das es eine Trilogie ist, wir haben eine große Welt die aus vier verschiedenen London besteht und natürlich muss erstmal der ganze Aufbau der Welt und der Magie erklärt werden und das schafft die Autorin hervorragend. Auch wenn es ein High Fantasy Titel ist hatte ich persönlich keine großen Schwierigkeiten wenn ich aufmerksam gelesen habe. Der Schreibstil der Autorin gefällt mir sehr gut und er ist flüssig und angenehm. Die Idee von den bereits erwähnten vier London hat mir auch sehr zugesagt und besonders die Geschichte die V.E. Schwab drum herum gewoben hat fand ich total interessant!

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Nun zu den Protagonisten:

Zunächst haben wir Kell, ein „Antari“ welche die Bezeichnung für einen Blutmagier ist. Kell gehört zu den letzten Antari und ist somit von großen Wert da nur die Antari durch ihre Blutmagie zwischen den verschiedenen Welten reisen können und somit verschiedene Nachrichten oder ähnliches überbringen können. Kell lebt im roten London, eines der London in der die Magie im Gleichgewicht liegt und arbeitet nicht nur für den König und die Königin sondern lebt auch bei ihnen da sie ihn, gemeinsam mit ihrem Sohn Rhy, als ihren eigenen Sohn aufgezogen haben.
Kell war mir von Anfang an super sympathisch, er ist gewitzt und loyal. Dennoch hat er mit seinen eigenen Dämonen zu kämpfen was ihn menschlich macht.

Lila Bard ist unsere zweite Hauptcharakterin, eine ausgefuchste Diebin die im grauen London lebt in welchem Magie eine Rarität ist. Lila ist auf sich alleine gestellt und möchte nichts mehr als Piratin werden, jedoch hat sie nichts womit sie sich ein Schiff kaufen könnte und so bleibt ihr nichts als andere Leute zu bestehlen.
Lila ist ein Sturkopf, sehr willensstark und sie lässt sich nichts von anderen Leuten sagen. Das gefällt mir so gut an ihr! Sie ist abenteuerlustig und auch wenn sie kühl wirkt merkt man das sie sich doch um die Menschen die ihr wichtig sind sorgt.

(Ganz kurz zu Rhy, der Prinz des roten London und Bruder von Kell, ihn fand ich so dermaßen sympathisch das ich hoffe wir erfahren in den nächsten Teilen mehr über ihn und er kommt öfter vor. Durch seine Art habe ich ihn sofort ins Herz geschlossen!)

Beide Hauptcharaktere treffen im Laufe der Handlungen in dem Buch aufeinander und es wirkte nicht einmal gezwungen in dem Sinne von: „Ach natürlich ist er/sie jetzt auch da.“
Alles wurde nach und nach in der Geschichte grandios aufgebaut und erklärt, so dass das Aufeinandertreffen sehr natürlich wirkte. Auch gefällt mir sehr wie die Beziehung zwischen den Charakteren aufgebaut wird.

 

Fazit:

Ich fand es super. Auch wenn ich ehrlich sagen muss, das ich lange gebraucht habe dieses Buch zu lesen, was aber leider daran gelegen hat das ich zu der Zeit mich nicht ganz darauf konzentrieren konnte. Wenn ich mich aber einmal vernünftig hingesetzt habe ging es. Ich finde es ist kein Buch in dem man zwischendurch mal ein paar Seiten lesen kann denn sonst verliert man zu schnell den Faden.
Ich fand die Weltbildung klasse und auch die Charaktere waren toll aufgebaut, für Leute die gerne über verschiedene Welten lesen und Magie ist dieses Buch ein absolutes Muss! Es macht auf jeden Fall Lust nach mehr und ich freue mich schon wenn im November „Die Verzauberung der Schatten“ erscheint!
Ganz klare Leseempfehlung.

4sterne

 

 

Caraval von Stephanie Garber // Rezension

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Autorin: Stephanie Garber
Titel: Caraval
Originaltitel: Caraval
Verlag: ivi
Erschienen am: 20.03.2017
Seitenanzahl: 400 (Broschierte deutsche Ausgabe)

Tritt ein in das gefährlichste Spiel der Welt!
Scarlett Dragna fürchtet sich vor ihrem Vater, dem grausamen Governor der Insel Trisda. Sie träumt davon, ihrem Dasein zu entfliehen und Caraval zu besuchen, wo ein verzaubertes Spiel stattfindet. Doch ihr Wunsch erscheint unerreichbar – bis Scarlett von ihrer Schwester Donatella und dem geheimnisvollen Julian entführt wird, die ihr den Eintritt zu Caraval ermöglichen. Aber ist Caraval wirklich das, was Scarlett sich erhofft hat? Sobald das Spiel beginnt, kommen Scarlett Zweifel. Räume verändern auf magische Weise ihre Größe, Brücken führen plötzlich an andere Orte und verborgene Falltüren zeigen Scarlett den Weg in finstere Tunnel, in denen Realität und Zauber nicht mehr voneinander zu unterscheiden sind. Und als ihre Schwester verschwindet, muss Scarlett feststellen, dass sich ein furchtbares Geheimnis hinter Caraval verbirgt …

Quelle: http://www.piper.de

Willkommen, willkommen zu meiner Rezension in der ich euch erkläre warum ich dieses Buch so sehr geliebt habe!

Vor einiger Zeit habe ich Caraval von Stephanie Garber beendet und fand das es nun an der Zeit ist das diese wunderbare Geschichte nun auch endlich ihre Rezension hier auf meinem Blog bekommt.
Jedes mal wenn ich eigentlich mal wieder was anderes tun sollte als lesen konnte ich einfach nicht und musste mit meiner inneren Stimme kämpfen die mir sagte: „Nein, nicht jetzt! Es könnte doch was aufregendes passieren!“

Wir steigen in das Buch ein und treffen auf Scarlet und Donnatella, zwei Schwestern die ihrem grausamen Vater entfliehen wollen und schon immer davon geträumt haben Caraval zu besuchen. Scarlet schreibt jedes Jahr, für sieben Jahre, einen Brief an den Meister von Caraval namens Legend bis sie dann eines Tages eine Antwort bekommt die drei Tickets enthält um ein Teil der Show zu sein. So beginnt ihr Abenteuer, da sie nicht die Erlaubnis haben die Insel zu verlassen und Scarlet’s Hand einem mysteriösen Grafen versprochen ist den sie allerdings noch nie gesehen hat. Tella jedoch hat einen Plan wie sie sowohl sich selbst als auch Scarlet auf die Insel bekommt, auch gegen ihren Willen, und dieser Plan beinhaltet einen Seemann namens Julian.

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Was ich am meisten an diesem Buch geliebt habe?
Das es so viele verschiedene Geheimnisse und Rätsel gibt und man nie weiß wem man glauben und wem man nun vertrauen soll. Auch habe ich einfach den Aufbau der Welt in diesem Buch geliebt. Ich bin ja total der Fan von Zirkus Geschichten, da musste ich Caraval einfach lesen und es hat mich kein bisschen enttäuscht. Es gibt so viele Wendungen in diesem Buch aber ALLE sind erforderlich um dieses Buch so interessant zu machen und sie wirkten auch nicht einmal zu viel.
Alle Theorien die ich hatte haben sich als falsch raus gestellt und das passiert selten da viel zu oft die Dinge aufs gleiche hinaus laufen.
Die Charaktere waren total super aufgebaut, besonders Julian den so viele Geheimnisse umgeben hat mir sehr gut gefallen aber auch Tesla als Protagonistin war grandios.

 

Fazit:
Dieses Buch hat alles was es haben muss um mich in den Bann zu ziehen: Action, Mystery, eine wunderbare Szenerie und Romantik. Ein großartiger Auftakt einer Reihe, ich kann den nächsten Teil kaum abwarten.
Ganz klar für mich eine Leseempfehlung und jetzt schon eines meiner Jahreshighlights!

Aber vergesst nicht, es könnte alles ein Teil des Spiels sein.

5sterne

 

 

Cavaliersreise von Mackenzie Lee // Rezension

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Autor: Mackenzie Lee
Titel: Cavaliersreise – Die Bekenntnisse eines Gentlemans
Verlag: Königskinder
Erschienen am: 24.03.2017
Seiten: 496 (Hardcover)

Gab es je ein abschreckenderes Beispiel für junge Bildungsreisende als Sir Henry Montague? Nach Montys Cavaliersreise wird der englische Adel seine Sprösslinge bestimmt nie wieder auf den Kontinent schicken! Irgendwie ist Monty immer in eine Tändelei verwickelt oder betrunken oder zur falschen Zeit am falschen Ort nackt (in Versailles! Am Hof des Königs!). Zwischen Paris und Marseille verlieren Monty, Percy und Felicity auch noch ihren Hofmeister, kämpfen gegen Wegelagerer und Piraten, gegeneinander (Monty und Felicity) oder gegen ihre Gefühle füreinander (Monty und Percy). Aber am Ende dieser abenteuerlichen Reise finden sie alle drei nicht nur zueinander, sondern auch zu sich selbst.

Quelle: https://www.carlsen.de

Hallo ihr Lieben!

Vor einigen Tagen habe ich das Buch „Cavaliersreise“ von Mackenzie Lee beendet welches ich freundlicherweise vom Carlsen Verlag zum rezensieren zur Verfügung gestellt bekommen habe. Danke dafür!
Und was soll ich sagen? Das Buch war grandios.
Neben den drei Hauptcharakteren, die absolut spitze waren, war auch die Handlung nicht ein einziges Mal schleppend oder langweilig. Ich habe es wirklich genossen die Cavaliersreise mit zu erleben und Monty, Felicity und Percy näher kennen zu lernen. Jeder dieser Charaktere hatte etwas liebevolles an sich, was mir besonders gefallen hat!
Der Schreibstil der Autorin war an das 18. Jahrhundert angepasst und wirkte dadurch nicht gekünstelt sondern war einfach angenehm und wirkte niemals übertrieben. Die Beschreibungen von den verschiedenen Orten an denen unsere Reisenden waren (hier möchte ich nicht zu viel verraten) , waren wunderschön und bescherten einem manchmal Fernweh.

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Nun zurück zu den Charakteren:
Monty war als Protagonist einfach toll. Er war witzig und unterhaltsam und trotz seines Benehmens an manchen Stellen konnte man ihn nur ins Herz schliessen. Auch half seine Geschichte ihn zu verstehen und machte ihn nur noch sympathischer.
Seine Mitreisenden Percy und Felicity haben meiner Meinung nach perfekt in die Geschichte gepasst, keiner von ihnen wirkte fehl am Platz und besonders haben mir deren Charakterentwicklungen und auch die Entwicklung der Beziehungen zueinander gefallen. Die romantische Beziehung zwischen Percy und Monty war ebenfalls für mich ein toller Teil der Geschichte und nun komm ich zu dem was mir am meisten gefallen hat: Die Diversität.
Monty ist Bisexuell und Percy Homosexuell, dieser hat aufgrund seiner Hautfarbe nebenbei auch noch mit Rassismus zu kämpfen. Felicity ist eine sehr Intelligente junge Frau die sehr an Medizin interessiert ist, jedoch lernen soll dem Standard der Frau im 18. Jahrhundert zu entsprechen. Zum Thema Medizin haben wir in diesem Buch auch noch wie die Menschen mit Krankheiten zu dieser Zeit umgegangen sind und an welche Methoden sie geglaubt haben um genau diese Krankheiten zu heilen. Das diese Themen in diesem Buch behandelt wurden fand ich sehr gut und interessant. Auch lies es die Charaktere noch lebendiger wirken da man mit erlebte wie sie diese Probleme zu bewältigen versuchten.

Mir hat es wirklich viel Spaß gemacht die Cavaliersreise zu begleiten und ich kann dieses Buch auf jeden Fall empfehlen!

Ganz klar:

5sterne