Rezension // Valerian & Veronique: TWO-IN-ONE von Pierre Christin und Jean-Claude Mézières

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Autoren: Pierre Christin und Jean-Claude Métièrez
Originaltitel: Lé pays sans étoile / Bienvenue sur Alflolol
Verlag: Carlsen
Erschienen am: 28.03.2017
Seitenzahl: 96
ISBN: 978-3-551-71416-9

Der Jubiläumsband versammelt zwei Alben von Valerian und Veronique zum günstigen Preis. Der spannende Comic um die Raum-Zeit-Agenten hat längst Kultstatus erreicht. Dies ist die Chance, in die Serie hineinzuschnuppern. Große Funnyklassiker – kleiner Preis!

Diese Ausgabe enthält die Bände 3 und 4 der Reihe.

Quelle: www.carlsen.de

Hallo ihr lieben Bücherdrachen!

Heute gibt es endlich die Rezension zu Valerian & Veronique: TWO-IN-ONE aus dem Carlsen Verlag. Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar.

Vielleicht habt ihr vor einigen Monaten das erste Mal von Valerian gehört als der Film in die Kinos kam, vorher habe ich ehrlich gesagt auch noch nie etwas davon gehört. Da ich aber den Film unbedingt sehen wollte und mich der Hintergrund interessiert hat, habe ich direkt den Comic bei Carlsen angefragt. Mehr zum Film gibt es in einem separaten Post.
Der Comic enthält zwei Bände der Valerian & Veronique Reihe in einem, Band 3 und Band 4. Band 3 ist „Das Land ohne Sterne“ und Band 4 „Willkommen auf Alflolol“.

In Band 3 müssen Veronique und Valerian einen Planeten retten auf dem zwei Völker sich bekämpfen, die einzige Möglichkeit ist sich aufzuteilen da die eine Gruppe nur aus Männern besteht und von Frauen beherrscht wird und die andere nur aus Frauen und von Männern beherrscht sind. Valerian und Veronique schleichen sich ein und versuchen den elenden Krieg zu beenden und den Planeten zu retten.
In Band 4 treffen unsere Agenten auf die ursprünglichen Bewohner Technorogs, welcher mittlerweile von Menschen besiedelt wurde und vom Planeten Erde beherrscht wird. Diese Bewohner sind allerdings seit 4000 Jahren auf reisen gewesen und mögen nun gerne zu ihrem Heimatplaneten zurückkehren, was sich allerdings als schwierig gestaltet.

Mir gefallen die Charaktere Valerian und Veronique sehr gut und ich find man merkt wie gut sie entwickelt worden. Die Zeichnungen haben mir gefallen, allerdings haben sie mich nicht vom Hocker gehauen. Leider konnte mich die erste der beiden Geschichten nicht überzeugen, dafür die zweite umso mehr da mir auch die anderen Charaktere sehr sympathisch waren. Als ich „Willkommen auf Alflolol“ gelesen habe fand ich es auch wieder so schade das Comics leider immer so schnell durchgelesen sind.

Fazit:

Ein Comic der besonders für Einsteiger in die Welt von Valerian & Veronique sehr gut ist da man gleich zwei Bände in der Hand hat. Leider konnte mich ja nur eine von zwei Geschichten überzeugen deswegen nur 3 Sterne.

3sterne

 

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Rezension // Red Rising von Pierce Brown

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Autor: Pierce Brown
Originaltitel: Red Rising
Verlag: Heyne
Erschienen am: 27.04.2017
Seitenzahl: 558
ISBN: 978-3-453-53441-1

Der junge Darrow lebt in einer Welt, in der die Menschheit die Erde verlassen und die Planeten erobert hat. Bei der Besiedlung des Mars kommt ihm eine wichtige Aufgabe zu, das jedenfalls glaubt Darrow, der in den Minen im Untergrund schuftet, um eines Tages die Oberfläche des Mars bewohnbar zu machen. Doch dann erkennt er, dass er und seine Leidensgenossen von einer herrschenden Klasse ausgebeutet werden. Denn der Mars ist längst erschlossen, und die Oberschicht lebt in luxuriösen Städten inmitten üppiger Parklandschaften. Sein tief verwurzelter Gerechtigkeitssinn lässt Darrow nur eine Wahl: sich gegen die Unterdrücker aufzulehnen. Dabei führt ihn sein Weg zunächst ins Zentrum der Macht. Der unerschrockene Darrow schleust sich in ihr sagenumwobenes Institut ein, in dem die Elite herangezogen wird. Denn um sie vernichtend schlagen zu können, muss er einer von ihnen werden …

Quelle: www.randomhouse.de

Von allen Seiten habe ich gehört wie toll doch Red Rising von Pierce Brown sein soll. Aber Sci-Fi? Ich muss sagen ich lese so gut wie nichts aus diesem Genre, nicht weil ich mich weigere oder sonst was, nein. Ich hab bisher einfach nichts so wirklich interessant gefunden und dann wurde mir dieses Buch von allen Seiten empfohlen. Ich bin mehrere Monate drum herum getanzt weil ich einfach nicht einschätzen konnte wie ich es finde und wisst ihr was? Es ist so toll wie alle sagen und ratet mal wer gerade in der Universität sitzt und vorhin schnell zur Buchhandlung gelaufen ist um sich den zweiten Teil zu kaufen.

Fangen wir mit dem Weltenaufbau in der Story an. Die Geschichte spielt im Weltraum und es gibt verschiedene Planeten die mittlerweile zivilisiert wurden, die Roten zu denen unser Protagonist Darrow gehört sind Minenarbeiter die einen bestimmten Stoff befördern sollen um den Planeten Mars lebenstauglich zu machen, allerdings kommt da schon früh auf dass das System sie betrügt und der Mars schon längst erschlossen ist. Durch den Verlust seiner Frau und durch andere Begebenheiten die ich euch jetzt nicht näher verraten möchte beschließt Darrow es den Goldenen, die schon seit langer Zeit ohne das die Roten davon wussten in Luxus leben, heimzuzahlen und sie von innen zu zerstören indem er sich in das Institut einschleust.
Zunächst hatte ich mir was ganz anderes vorgestellt, wie bereits erwähnt bin ich ja nicht wirklich in dem Bereich Sci-Fi bewandert. Besonders was Pierce Brown mit dem Institut gemacht hat, hat mir wunderbar gefallen und alles was ich mir vorstellen konnte gesprengt.

Ich muss sagen dass mir das Prinzip mit den Kastensysteme nach dem Hype um „Die Tribute von Panem“ ein wenig zu viel wurde. Nicht unbedingt das mit den Kasten an sich, aber das es die in Luxus lebende Kaste gibt die die anderen Kasten nach Strich und Faden verarscht und ausnutzt. Aber Pierce Brown hat das alles auf exzellente Art und Weise gelöst und geschafft das man den inneren Konflikt den Darrow verspürt nachvollziehen kann und Sympathien entwickelt.
Es gibt einige Charaktere die mir wirklich ans Herz gewachsen sind, darunter Darrows Heuler die für mich einfach ein absolutes Highlight waren genau wie ihr Anführer Sevro. Von Anfang bis Ende fiebert man mit und kann ganz genau nachvollziehen wie der Protagonist sich in den gewissen Situationen fühlt und warum er wie handelt.

Der Schreibstil von Pierce Brown ist verständlich und der Geschichte angepasst. Manchmal vergisst man wie alt Darrow ist, dadurch wie er spricht zum Beispiel, jedoch darf man auch nicht vergessen in was für Verhältnissen die Leute leben und wie sie aufgewachsen sind.

Fazit: 

Eine absolute Herzensempfehlung. Ein Buch das mich mal wieder richtig fesseln konnte und mich nachdenken lies. Ausserdem ein Buch das einem die Charaktere so nah bringt das man mit fühlt. Das Buch hat seinen Hype auf jeden Fall verdient.

5sterne

Rezension // Bran von Grimaldi und Plenzke

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Autorin: Flora Grimaldi
Zeichnungen: Maike Plenzke
Originaltitel: BRAN – Une histoire d’île d’Errance
Verlag: Carlsen
Erschienen am: 01.03.2016
Seitenzahl: 64
ISBN: 9783551763044

In der fantastischen Welt von Errance wird ein arroganter junger Prinz in einen Raben verwandelt und nur eine Hexe, die sich in einen Fuchs verwandeln kann, ist in der Lage den Bann zu brechen.

„Bran“ ist ist das Debüt von Flora Grimaldi und der jungen deutschen Zeichnerin Maike Plenzke, die die Welt von Errance farbenfroh und elegant umsetzt.

Quelle: www.carlsen.de

Hallo meine wundervollen Bücherdrachen!

Vor einigen Tagen hab ich für euch Macha aus dem Carlsen Verlag von Grimaldi und Plenzke rezensiert. Doch was passiert nach den Ereignissen in Macha? Diese Frage wird in Bran jedenfalls ein wenig beantwortet und daher möchte ich euch hiermit auch gerne diesen wunderbaren Comic vorstellen. 
Danke an dieser Stelle an den Carlsen Verlag für das bereitstellen des Rezensionsexemplars, ihr seid wundervoll.

Bran spielt mehrere Jahre nach Macha, die Menschen haben mittlerweile den Großteil von Terrance übernommen und der Sohn des Königs ist wohl der unsympathischste Prinz den man sich vorstellen kann. Er ist nicht nur arrogant sondern auch skrupellos und tut das was ihm gerade in den Sinn kommt auch wenn es einfach nur abscheulich ist. Falls ihr euch jetzt denkt: „Aber Bran ist doch vor Macha erschienen warum hast du dann nicht zuerst Bran rezensiert?“. Man kann die Comics unabhängig voneinander lesen, sie gehören zusammen doch ich hatte zunächst Macha angefragt und dann Bran nachdem ich von Macha so begeistert war.
Bran ist der Hauptcharakter der Geschichte, als es ihn auf der Jagd in den Wald verschlägt wird er von einem magischen Wesen verflucht und muss fortan als sprechender Rabe den Alltag bestreiten. Auf seinem Weg trifft er dann auf Macha, welche eine Gestaltenwandlerin und Heilerin ist und vor allem furchtbar genervt von dem sprechenden Raben der ihre Hilfe braucht.

Mir hat der Comic genau so gut gefallen wie Macha! Ein weitere wunderbare Geschichte der Insel Terrance und ich hoffe das es noch ganz viele andere geben wird. Die Zeichnungen waren wie auch in Macha wundervoll. Der Stil der Künstlerin ist einfach einzigartig aber es geht ja in einem Comic nicht nur um die Zeichnungen (auch wenn es ein großer Teil ist) sondern auch um die Story. Die Geschichte konnte mich packen und war toll erzählt. Nicht zu einem Zeitpunkt fand ich das sie auf irgendeine Weise gestreckt wurde oder ähnliches. Ich kann auch diesen Teil jedem ans Herz legen, auch denen die schon lange überlegen einen Comic zu lesen aber sich nicht wirklich sicher sind ob Comics etwas für sie sind.


Fazit:

Eine tolle Story und schöne Zeichnungen verpackt in einem wunderbaren Comic. Grimaldi und Plenzke sind für mich ein unschlagbares Duo das bitte bitte noch mehr Geschichten auf den Markt bringen soll.

5sterne

Rezension // Macha von Flora Grimaldi und Maike Plenzke

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Autorin: Flora Grimaldi
Illustrationen: Maike Plenzke
Originaltitel: MACHA – Une histoire d’île d’Errance
Verlag: Carlsen
Erschienen am: 30.05.2017
Seitenzahl: 64
ISBN: 978-3-551-76318-1

Während in BRAN, der junge Prinz Bran, der sein Leben als sprechender Rabe verbringen muss, im Mittelpunkt steht, ist es hier die Heilerin Macha, die sich in einen Fuchs verwandeln kann.
MACHA ist ein Prequel zu BRAN, kann aber unabhängig davon gelesen werden.

Die in Berlin lebende Illustratorin Maike Plenzke ist eines der größten Talente, das wir in Deutschland haben.

Quelle: www.carlsen.de

Hallo ihr lieben Bücherdrachen!

Ich weiß von mir kam jetzt schon seit einiger Zeit nichts mehr (abgesehen von der #LiesDichNachHogwarts Challenge an der ihr hoffentlich alle teilnehmt). Das lag vor allen Dingen an der Arbeit und meinem privatem Leben. Bei mir hat sich sehr viel sehr schnell verändert und da blieb leider kaum noch Zeit ABER ich hoffe es ist jetzt geschafft und ich bin wieder voll und ganz da.
Heute habe ich die Rezension von Macha von Grimaldi und Plenzke aus dem Carlsen Verlag für euch. An dieser Stelle ein großes Dankeschön an den Carlsen Verlag für das bereitstellen des Rezensionsexemplars.

Ich lese unglaublich gerne Comics. Das einzige was mich wirklich an Comics stört ist das sie so schnell vorbei sind aber allein wegen der tollen Illustrationen und wegen der Mühe die hinein gesteckt wird sind Comics etwas wunderbares. Ich habe Macha bei Carlsen im Verlagsprogramm gesehen und mein Interesse war sofort geweckt. Es geht um Macha eine Gestaltwandlerin und Heilerin, die Insel Errance auf der sie lebt wird von den Menschen besiedelt und nach einigen Jahren wollen die Menschen nicht mehr gemeinsam mit den Bewohnern der Insel leben und möchten diese vertreiben. Neben Macha treffen wir auf ihren Freund Ronan und werden durch die Herausforderungen geführt die sich Macha stellen muss.

Die Geschichte überzeugt vollkommen und die Illustrationen von Maike Plenzke sind atemberaubend schön und ich musste sofort Bran haben. Ich finde dass einfach schon das so so viel ausgemacht hat und ich habe jede Seite genossen.
Die Charaktere sind super entwickelt und besonders Macha hat mir total gefallen da sie so stark und unabhängig ist. Gerne hätte ich noch mehr über sie gelesen, denn 64 Seiten waren einfach nicht genug.

Fazit:

Eine klare Empfehlung für jeden der gerne Comics liest. Eine wunderbare Geschichte die viele Themen aufgreift und behandelt und in kurzer Zeit einem die Charaktere so nah bringt das man unbedingt mehr über sie wissen möchte. Ich hoffe auf jeden Fall das es noch weitere Geschichten von der Insel Errance geben wird neben Bran.

5sterne

Rezension // Erwachen des Lichts von Jennifer L. Armentrout

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Autorin: Jennifer L. Armentrout
Originaltitel: The Return
Verlag: HarperCollins
Erschienen am: 12.06.2017
Seitenzahl: 432
ISBN: 978-3-95967-096-8

Eben noch verlief Josies Leben normal. Doch plötzlich taucht ein mysteriöser Typ mit goldenen Augen auf und behauptet, sie sei eine Halbgöttin. Somit ist sie dazu auserkoren, die Unsterblichen des Olymps im Kampf gegen die Titanen zu unterstützen. Um ihre Bestimmung zu erfüllen, muss Josie lernen, ihre Kräfte zu nutzen. Dabei zur Seite steht ihr der impulsive Seth. Bald merkt Josie, dass er ihr gefährlicher werden könnte als die entfesselten Mächte der Unterwelt …

Quelle: www.harpercollins.de

Hey meine lieben Bücherdrachen!

Ich bin ein riesengroßer Fan griechischer Mythologie, das hat sich mit der Percy Jackson Reihe irgendwie in mir gefestigt und seitdem schaue ich mir alles genauer an das irgendwie etwas damit zu tun hat. Da ich die „Obsidian“ Reihe von Jennifer L. Armentrout nicht so toll fand muss ich sagen hatte ich lange überlegt ob ich Erwachen des Lichts lesen möchte aber dann hat mich meine liebe zu der Mythologie doch neugierig gemacht. Hier einmal ein danke an den HarperCollins Verlag für das Rezensionsexemplar.

Bevor ich mit der eigentlichen Rezension beginne: Die Götterleuchten Trilogie zu der Erwachen des Lichts gehört ist eine Spin-Off Reihe zu der Dämonentochter-Reihe. Erwachen des Lichts spoilert einem die wichtigsten Ereignisse, für mich war das nicht so schlimm da ich nicht vor hatte die Reihe zu lesen, jedoch würde ich jedem der die Dämonentochter-Reihe lesen möchte raten diese zuerst zu lesen. Leider wird nirgendwo wirklich darauf hingewiesen das es sich bei Götterleuchten um eine Spin-Off handelt, was ich sehr schade finde.

Unsere Potagonisten in dem Buch sind Seth und Josie die sich zu beginn nicht einmal kennen. Josie geht ans College und führt ein normales Leben, Seth hingegen kämpft fast täglich gegen das böse und muss nun erfahren das mächtige Titanen sich aufgemacht haben um die Halbgötter die auf der Erde sind zu jagen. Diese wissen jedoch nicht einmal das sie Halbgötter sind. Seth der in der Schuld der Götter steht muss sich nun darum kümmern das Apollos Tochter sicher zur Convenant-Universität gebracht wird.

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Mir haben die Charaktere in dem Buch, bis auf wenige Kleinigkeiten, gut gefallen. Ich mochte Josies Art und auch wenn sie nicht sonderlich stark war hat sie sich nicht unterkriegen lassen. Seths Verhalten hätte man vielleicht manchmal ein wenig besser verstehen können wenn man die Dämonentochter-Reihe vorher gelesen hätte. So musste ich bis zum Ende warten, bis für mich die Aufklärung kam was in der Vergangenheit passiert ist, wieso er so ist wie er ist. Ich mochte die Chemie zwischen den beiden. Man muss zugeben das Seth schon manchmal ziemlich arrogant ist und ein paar Sprüche klopft, was aber zu ihm passt und ihn nicht unsympathischer gemacht hat. Josie kann gut mithalten und kontert, sowas gefällt mir immer ganz gut. Was mir nicht gefallen hat war das hin und her zwischen den beiden, es hat sich einfach zu lang gezogen und dadurch ging auch die Spannung ein wenig verloren. Irgendwann fragte ich mich nur noch wann sie es denn endlich tun, allerdings habe ich jetzt die Hoffnung dass das im zweiten Teil besser wird.

Die Geschichte gefiel mir sehr da es ein wenig wie ein mystischer Roadtrip war. Auch die Nebencharaktere waren gut ausgearbeitet. Mir wurde nicht langweilig und durch den flüssigen Schreibstil der Autorin war es leicht zu lesen. Der Wechsel der Perspektiven hat nochmal ein wenig mehr Spannung in das ganze gebracht und brachte einen näher an die Charaktere. Was mir wirklich sehr gut gefallen hat war die Charakterentwicklung, diese war wirklich sehr gut durchdacht.

Fazit:

Ich fand es sehr schwer das Buch zu bewerten da ich das bereits erwähnte hin und her doch manchmal recht störend fand, jedoch haben mich die Charaktere und die Story im Endeffekt doch überzeugt. Auf jeden Fall fand ich diesen Reihenauftakt besser als Obsidian und ich freue mich schon sehr auf den zweiten Teil denn ich finde da viel Potenzial in der Geschichte steckt.

3sterne

Rezension // Wunder von Raquel J. Palacio

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Autor: Raquel J. Palacio
Originaltitel: Wonder
Verlag: Random House Children’s Books (Hanser)
Erschienen am: 03.01.2013 (28.01.2013)
Seitenzahl: 313 (381)
ISBN: 978-0-552-56597-4 (978-3-446-24175-6)

August ist anders. Dennoch wünscht er sich, wie alle Jungen in seinem Alter, kein Außenseiter zu sein. Weil er seit seiner Geburt so oft am Gesicht operiert werden musste, ist er noch nie auf eine richtige Schule gegangen. Aber jetzt soll er in die fünfte Klasse kommen. Er weiß, dass die meisten Kinder nicht absichtlich gemein zu ihm sind. Am liebsten würde er gar nicht auffallen. Doch nicht aufzufallen ist nicht leicht, wenn man so viel Mut und Kraft besitzt, so witzig, klug und großzügig ist – wie August.

Quelle: www.hanser-literaturverlage.de

Vor etwa genau einem Jahr hat mir die liebe Ivy ein Paket zum Geburtstag geschickt. neben vielen tollen Dingen war da unter anderem die englische Ausgabe von Wunder von R.J. Palacio dabei und da jetzt bald der Film raus kommt aber ich unbedingt vorher das Buch lesen wollte habe ich mich die letzten zwei Tage mal ran gesetzt.

In dem Buch geht es um Auggie, der mit einer sehr seltenen Krankheit auf die Welt gekommen ist und oft am Gesicht operiert werden musste was zur Folge hat das er anders aussieht als andere Kinder. Jedoch ist Auggie so wie jedes andere Kind und versucht so weit es geht damit klar zu kommen das er komisch oder mitleidig angeschaut wird, wenn nicht sogar Leute vor ihm Angst haben. Nun soll er in eine normale Schule gehen, vorbei ist die Zeit in der er Zuhause unterrichtet wird, jedoch hat er große Angst davor. Wir begleiten Auggie durch sein erstes Schuljahr an der Beecher Prep Schule.

Schlicht gesagt: Das Buch ist wichtig. Es behandelt allerlei wichtige Themen wie Ausgrenzung, Mobbing und auch Freundschaft. Es ist hart zu lesen wie Auggie von seinen Mitschülern gemobbt wird und wie auch generell Menschen in seinem Umfeld ihn behandeln. Bis auf wenige Ausnahmen behandeln ihn viele wie ein Monstrum und viel härter ist das es in der realen Welt genau so her geht. Denn ganz ehrlich? Kinder können gemein sein.
Auggie durchlebt was viele Kinder durchleben. Ob sie an einer Behinderung leiden, anders aussehen oder einfach nicht ins Bild passen. Viele Kinder müssen mit Mobbing zurecht kommen und ich finde das dieses Buch das Thema klasse behandelt hat!

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In der Geschichte geht es wie schon gesagt um Augusts erstes Jahr in einer Schule, wir treffen auf verschiedene Charaktere die ihn auf seinem Weg begleiten und auch wenn es traurig ist wie Auggie behandelt wird ist es umso schöner wenn er auf Menschen trifft die zu seinen Freunden werden.
Ausserdem ist August ein wunderbarer Charakter der einem nur ans Herz wachsen kann. Für sein Alter ist er schon recht erwachsen und auch wenn er damit zu kämpfen hat sich selbst  zu zeigen, hat er ein großes Herz und es ist schön zu lesen wie gut er mit allem klar kommt an der Schule und sich nicht unterkriegen lässt.

Das Buch wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt und greift auch Ereignisse doppelt auf um sie aus verschiedenen Blickwinkeln zu zeigen. Mir hat das ganz gut gefallen, die Autorin hat auch geschafft mit ihrem Schreibstil die verschiedenen Charaktere wieder zu spiegeln. Im Endeffekt erleben wir aber trotzdem das meiste aus der Sicht von August, aber was mir besonders daran gefallen hat ist das man die Emotionen der Menschen um ihn herum besser verstehen kann.

Fazit:

Ein schönes Buch das zwar schnell durchgelesen war, einen aber zum nachdenken gebracht hat. Wunderbare Nebencharaktere, ein schöner Schreibstil und ein toller Protagonist machen die Geschichte zu einem wunderbaren Leseerlebnis. Einen Stern Abzug da mich manche Stellen aus anderer Sicht irgendwie gelangweilt haben.
Ich kann den Film kaum abwarten, falls ihr euch den Trailer anschauen möchte könnt ihr hier klicken.

4sterne

 

Rezension // Love & Gelato von Jenna Evans Welch

Love & Gelato

Autorin: Jenna Evans Welch
Originaltitel: Love & Gelato
Verlag: HarperCollins
Erschienen am: 12.06.2017
Seitenzahl: 400
ISBN: 978-3-95967-091-3

Das Land von Gelato und Amore! Doch Lina ist nicht in Urlaubsstimmung. Sie ist nur in die Toskana gereist, um ihrer Mutter den letzten Wunsch zu erfüllen. Aber dann findet sie das alte Tagebuch ihrer Mom, das von deren Zeit in Italien erzählt. Plötzlich erschließt sich Lina eine Welt aus romantischen Kunstwerken, magischen Konditoreien – und heimlichen Affären. Dabei stößt sie auf eine tragische Liebesgeschichte und ein Geheimnis, das nicht nur ihr Leben verändern wird …

Quelle:  www.harpercollins.de

Hallo ihr Bücherdrachen!

Ich möchte ganz herzlich dem HarperCollins Verlag danken, da ich von ihnen ein Rezensionsexemplar von Love & Gelato von Jenna Evans Welch erhalten habe und ich total verliebt bin in dieses Buch und es die beste Sommerlektüre ist die ich dieses Jahr gelesen habe. Auch wenn der Sommer nicht wirklich da war konnte ich wenigstens mit Lina ein paar wunderbare Stunden in Florenz verbringen.

In dem Buch geht es um Liebe, Verlust und neue Erfahrungen. Es ist alles so toll verpackt und ich konnte es gar nicht mehr aus der Hand legen. Klar es ist auch eine Liebesgeschichte, aber meiner Meinung nach geht es mehr darum wie Lina in dem Buch versucht den Tod ihrer Mutter zu akzeptieren und damit umzugehen. Dazu kommt auch noch das sie plötzlich einfach so auf den Wunsch ihrer Mutter plötzlich in Italien leben soll bei jemanden der angeblich  ihr Vater ist und dann auch noch auf einem Friedhof. Ob sie darauf Lust hat? Eigentlich gar nicht. Doch dann erhält sie von einer Arbeitskollegin ihres Vaters, die anscheinend auch ihre Mutter kannte, ein Tagebuch und Lina ist sich nicht sicher ob sie ihre Mutter je wirklich kannte. So macht sich Lina auf um alle Geheimnisse zu lüften und entdeckt dabei die Schönheit Italiens.

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Was mir an dem Buch besonders gefallen hat ist einfach wie toll alles beschrieben ist, ich hatte das Gefühl dabei zu sein und ich war zwar noch nie in Italien aber ich habe jetzt den Wunsch ganz bald mal nach Florenz zu reisen und all die wunderbaren Orte zu besuchen die Lina besucht hat während sie auf der Suche nach der Wahrheit war.
Die Autorin schafft es einem ein tolles Gefühl zu geben und man hat einfach ein wunderbares Leseerlebnis mit diesem Buch, sowas hatte ich schon lange nicht mehr.

Die Italienischen Sätze die manchmal vor kamen fand ich toll und ich bin traurig das ich damals in der Schule nicht so gut italienisch lernen konnte. Ich bin jedoch kurz davor wieder anzufangen denn ich finde die Sprache so toll. Ich mochte auch sehr gerne wie die Sehenswürdigkeiten in Florenz jeweils mit ihrer Geschichte beschrieben wurden, da ging mir das Herz auf und ich war immer gleich total interessiert daran.

Die Charaktere fand ich alle super sympathisch. Lina war eine super Protagonistin die man nur ins Herz schließen konnte und sie ist so ein starker Mensch. Ihr Verhalten auch wenn es mal doof war, war immer nachvollziehbar. Die Nebencharaktere wie Ren und Howard waren super gestaltet. Ren ist ein absolut liebenswürdiger Charakter und ein guter Freund. Er steht Lina immer zur Seite und das gefällt mir. Howard ist ebenfalls ein Charakter dem man einfach nur alles gute Wünschen mag und den ich am liebsten manchmal umarmt hätte. Was mir auch gefallen hat ist wie die Geschichte der Mutter und ihrer Zeit in Florenz durch das Tagebuch beschrieben wurde.

Fazit: 

Für mich eines der schönsten Bücher die ich bisher gelesen habe und eine wunderbare Sommerlektüre. Die Autorin hat ein Buch geschaffen das einen mit einem tollen Gefühl hinterlässt und das Lust macht einen Road Trip durch Italien zu unternehmen.
Ganz klare Leseempfehlung!

5sterne

 

Sieben Minuten nach Mitternacht von Patrick Ness // Rezension

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Autor: Patrick Ness
Originaltitel: A Monster Calls
Verlag: Goldmann
Erschienen am: 16.01.2017
Seitenanzahl: 224 (deutsche Taschenbuch Ausgabe)
ISBN: 978-3-442-48534-5

Es ist sieben Minuten nach Mitternacht. Wie jede Nacht erwartet Conor den Albtraum, der ihn quält, seit seine Mutter unheilbar an Krebs erkrankt ist. Doch diesmal begegnet er einem Wesen, das seine geheimsten Ängste zu kennen scheint, ein Wesen, das uralt ist und wild und weise. Und schon bald begreift Conor, dass es der einzige Freund ist, der ihm in den Stunden der Not zur Seite steht. Denn er wird zerrissen von der einen Frage, die er nicht einmal zu denken wagt. Darf er seine Mutter, die er über alles liebt, loslassen? Oder muss er es sogar, um nicht selbst verloren zu sein?

Quelle: www.randomhouse.de

Hallo ihr Lieben!

Ich möchte euch heute das Buch „Sieben Minuten nach Mitternacht“ von Patrick Ness aus dem Goldmann Verlag vorstellen, hier ein Dankeschön für das Rezensionsexemplar an den Verlag und das Bloggerportal.
Schon lange war ich an diesem Buch interessiert, ich hab immer mal hier und da etwas über die Geschichte gehört aber hab lange gebraucht bis ich dann den Entschluss faste das Buch zu lesen. Dieser befestigte sich als ich im Kino saß und den Trailer zu der Verfilmung die dieses Jahr erschienen ist gesehen habe.
Ich werde so gut es geht versuchen Spoiler zu vermeiden, doch seht mir bitte nach wenn sich doch mal ein kleiner einschleicht.

Das Cover des Buches ist passend gewählt und ich finde die Illustrationen von Jim Kay einfach wundervoll da sie die Stimmung des Buches genau richtig wieder geben. Aus diesem Grund lege ich auch denen die überlegen das Buch zu kaufen diese Ausgabe ans Herz, die Illustrationen machen das Leseerlebnis nochmal um ein Vielfaches besser.

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Hauptfigur in dieser Geschichte ist Conor, ein 13-jähriger Junge der mit seiner Mutter die an Krebs erkrankt ist alleine lebt seitdem sein Vater nach Amerika gezogen ist und dort eine neue Familie gegründet hat. Er hat es nicht leicht im Leben und verschließt die Augen vor der Wahrheit, jedoch wird er jede Nacht seit seine Mutter erkrankt ist von einem Albtraum gequält der ihn auch Tags über verfolgt. Eines Nachts um sieben Minuten nach Mitternacht wird die geliebte Eibe seiner Mutter zu einem Monster welches Conor aufsucht um ihm zu helfen indem es ihm in verschiedenen Nächten Geschichten erzählt die Conors Sicht auf das Leben verändern könnten.

Das Buch spricht so viele tiefgründige Themen an wie zum Beispiel Verlust, Verleugnung, Familie und Freundschaft. Patrick Ness hat mit diesem Buch eine schöne und doch traurige Geschichte erschaffen. Mir hat sehr gut gefallen wie sich die Rolle des Monsters im Laufe der Geschichte verändert und wie auch Conor realisiert warum das Monster ausgerechnet ihn besucht und was die Geschichten ihn lehren sollen. Man konnte nicht anders als mit Conor mit zu fühlen und ihn ins Herz zu schließen, kein Kind sollte in diesem Alter so erwachsen sein. Es war manchmal schwer sich daran zu erinnern das Conor erst 13 Jahre alt ist, so pflichtbewusst wie er war und durch das Leid das er jeden Tag aufs neue ertragen musste.

Fazit:

Eine kurze Geschichte die wunderbar geschrieben ist, einen zum nachdenken anregt und einem zeigt das es nicht nur gut und böse auf dieser Welt gibt. Auf jeden Fall eine Leseempfehlung!

4sterne

Magonia von Maria D. Headley // Rezension

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Autorin: Maria D. Headley
Titel: Magonia
Originaltitel: Magonia
Verlag: Heyne fliegt
Erschienen am: 03.04.2017
Seitenanzahl: 368 (gebundene deutsche Ausgabe)
ISBN: 978-3-453-27017-6

Seit sie klein ist, leidet die 16-jährige Aza an einer seltsamen Lungenkrankheit, die ihr ein normales Leben unmöglich macht. Als sie eines Tages ein Schiff hoch in den Wolken erspäht, schiebt sie das Phänomen auf ihre akute Atemnot. Bis jemand auf dem Schiff ihren Namen ruft …

Nur ein Mensch glaubt ihr diese Geschichte: ihr bester Freund Jason, der immer für sie da war, den sie vielleicht sogar liebt. Aber gerade als sie versucht, sich über die neuen tiefen Gefühle zu Jason klarzuwerden, überstürzen sich die Ereignisse. Aza meint zu ersticken – und findet sich plötzlich in Magonia wieder, dem Reich über den Wolken. Dort ist sie das erste Mal in ihrem Leben nicht mehr krank, sondern stark und magisch begabt. In dem heraufziehenden Kampf zwischen Magonia und Azas alter Heimat, der Erde, liegt das Schicksal aller mit einem Mal in Azas Händen …

Quelle: www.randomhouse.de

Hey ihr Bücherdrachen!

Heute habe ich die Rezension zu Magonia von Maria D. Headley für euch. Danke an dieser Stelle an das Bloggerportal und besonders dem Heyne fliegt Verlag für das Rezensionsexemplar!
Magonia war ein reread für mich. Jetzt werdet ihr euch vielleicht fragen warum ich es noch einmal lese. Das liegt daran das ich es auf Englisch gelesen habe und das vor langer Zeit, nämlich als das Buch 2015 raus kam. Ich fand es klasse konnte mich allerdings an vieles nicht mehr erinnern und da ich Aerie, den zweiten Teil, schon seit längerem hier rum liegen habe jedoch nicht komplett planlos zurück in diese Welt eintauchen wollte war es höchste Zeit es noch einmal zu lesen.

Zunächst einmal liebe ich das Cover. Es ist wunderschön und die kleinen Details machen es atemberaubend. Ich finde grandios wie sehr darauf geachtet wurde dass das Cover zur Geschichte passt, für mich ein großer Pluspunkt.
Maria D. Headley’s Schreibstil ist flüssig und klar. Hauptsächlich erlebt man die Geschichte aus Aza’s Sicht, jedoch auch in manchen Kapiteln aus der von Jason. Frau Headley schafft es ausgezeichnet das man auch wirklich merkt aus welchem Blickwinkel man die Geschichte gerade betrachtet und das man die Gefühle und Ansichten der Charaktere versteht.
Ein weitere Sache die mich sofort an Bord geholt hat war das Magonia auf einem Mythos aus dem Mittelalter basiert, da ich mich total für die Geschichte des Mittelalters interessiere fand ich das es eine schöne Idee ist.
Die Welt die Maria D. Headley erschaffen hat ist fantastisch. Ein wenig wie ein Märchen. Manchmal jedoch ist der Aufbau der Welt von Magonia und seiner Bewohner ein wenig verwirrend, was jedoch eher selten war und auch mein einziger Kritikpunkt ist.

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Wir lernen zu Anfang unsere Protagonistin Aza Ray kennen, die seit ihrer Geburt an einer äußerst seltenen Krankheit leidet die ihr die Möglichkeit ein normales Leben zu führen nimmt. Aza war mir von Anfang an sympathisch. Sarkasmus ist eines meiner liebsten Elemente und da Aza’s Sprache Sarkasmus ist, habe ich sie sofort lieb gewonnen. Ich mochte des weiteren sehr gerne wie Aza’s Krankheit gehandhabt wurde in diesem Buch. Sie ist so eine unglaublich tolle und starke Persönlichkeit.

Aza hat eine sehr liebevolle Familie und auch wenn sie nicht viele Freunde hat, hat sie Jason der schon seit sie Kinder waren mit Aza befreundet ist. Jason ist unser zweiter Protagonist und er war mir von Anfang an super sympathisch. Er kümmert sich um Aza und er ist loyal. Er ist einfach ein toller Kerl und auch er hat sein Päckchen zu tragen und das finde ich toll. Das er halt nicht nur der Freund ist der Aza ermutigt weiter zu machen, sondern auch der der Pi runter zählt damit er seine Angst unter Kontrolle bringt. Es macht ihn menschlich und ich habe ihn sofort ins Herz geschlossen. Er ist so willensstark und lässt sich nicht unterkriegen.
Fazit:

Magonia ist anders als viele Bücher für junge Erwachsene und das macht es besonders. Der Schreibstil fesselt einen und die Charaktere sind wunderbar geschrieben. Wenn die Geschichte mal einen kleinen Durchhänger hat nimmt sie auch schnell wieder Fahrt auf. Man fühlt mit ihnen und ich kann kaum warten bald mit Aza wieder in die Welt von Magonia einzutauchen.

4sterne

 

 

Vier Farben der Magie von V.E. Schwab // Rezension

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Autorin: V.E. Schwab
Titel: Vier Farben der Magie
Originaltitel: A Darker Shade of Magic
Verlag: Fischer Tor
Erschienen am: 27.04.2017
Seitenanzahl: 496 (deutsche Taschenbuch Ausgabe)

Es gibt vier Farben der Magie: Im roten London befindet sie sich im Gleichgewicht mit dem Leben. Im weißen London wird die Magie versklavt, kontrolliert, unterdrückt. Dem grauen London ist sie fast abhandengekommen. Und im schwarzen London hat sie das Leben selbst vertilgt.
Als einer der wenigen Antari springt Kell zwischen den verschiedenen Welten hin und her. Doch er führt ein Doppelleben: Er ist Botschafter der Könige, aber auch ein Schmuggler. Eines Tages wird ihm als Bezahlung für einen außergewöhnlichen Botengang ein schwarzer Stein zugesteckt. Dass es sich um ein mächtiges magisches Artefakt handelt, merkt er erst, als er sich von einem gefährlichen Feind verfolgt sieht, der ihm das gute Stück abjagen möchte und dabei vor keinem Mittel zurückschreckt.
Auf der Flucht trifft der Magier die gewitzte Diebin Delilah Bard, die Kell zunächst ausraubt, ihm dann aber hilft. Allerdings erwartet sie eine Gegenleistung von ihm …

Quelle: www.fischerverlage.de

 

Hallo meine lieben Bücherdrachen!

Vor einigen Tagen habe ich „Vier Farben der Magie“ von V.E. Schwab beendet. Schon seit einiger Zeit (naja, eigentlich schon seit A Darker Shade of Magic damals erschien) sehe ich dieses Buch überall in den sozialen Netzwerken. Da ich aber so viele Bücher auf meinen SuB habe, habe ich mich immer dagegen entschieden und den Kauf auf einen späteren Zeitpunkt verschoben. Als dann „Vier Farben der Magie“ raus kam hab ich mir endlich mal einen Ruck gegeben und da ich nach dem wunderbaren „A Court of Wings and Ruin“ ein grandioses Buch brauchte das mich vor dem bekannten reading slump bewahrt habe ich auch direkt danach in meinem Regal gegriffen.

Das Buch hat ein wenig langsam angefangen, was ich aber nicht schlimm finde. Ich weiß das es eine Trilogie ist, wir haben eine große Welt die aus vier verschiedenen London besteht und natürlich muss erstmal der ganze Aufbau der Welt und der Magie erklärt werden und das schafft die Autorin hervorragend. Auch wenn es ein High Fantasy Titel ist hatte ich persönlich keine großen Schwierigkeiten wenn ich aufmerksam gelesen habe. Der Schreibstil der Autorin gefällt mir sehr gut und er ist flüssig und angenehm. Die Idee von den bereits erwähnten vier London hat mir auch sehr zugesagt und besonders die Geschichte die V.E. Schwab drum herum gewoben hat fand ich total interessant!

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Nun zu den Protagonisten:

Zunächst haben wir Kell, ein „Antari“ welche die Bezeichnung für einen Blutmagier ist. Kell gehört zu den letzten Antari und ist somit von großen Wert da nur die Antari durch ihre Blutmagie zwischen den verschiedenen Welten reisen können und somit verschiedene Nachrichten oder ähnliches überbringen können. Kell lebt im roten London, eines der London in der die Magie im Gleichgewicht liegt und arbeitet nicht nur für den König und die Königin sondern lebt auch bei ihnen da sie ihn, gemeinsam mit ihrem Sohn Rhy, als ihren eigenen Sohn aufgezogen haben.
Kell war mir von Anfang an super sympathisch, er ist gewitzt und loyal. Dennoch hat er mit seinen eigenen Dämonen zu kämpfen was ihn menschlich macht.

Lila Bard ist unsere zweite Hauptcharakterin, eine ausgefuchste Diebin die im grauen London lebt in welchem Magie eine Rarität ist. Lila ist auf sich alleine gestellt und möchte nichts mehr als Piratin werden, jedoch hat sie nichts womit sie sich ein Schiff kaufen könnte und so bleibt ihr nichts als andere Leute zu bestehlen.
Lila ist ein Sturkopf, sehr willensstark und sie lässt sich nichts von anderen Leuten sagen. Das gefällt mir so gut an ihr! Sie ist abenteuerlustig und auch wenn sie kühl wirkt merkt man das sie sich doch um die Menschen die ihr wichtig sind sorgt.

(Ganz kurz zu Rhy, der Prinz des roten London und Bruder von Kell, ihn fand ich so dermaßen sympathisch das ich hoffe wir erfahren in den nächsten Teilen mehr über ihn und er kommt öfter vor. Durch seine Art habe ich ihn sofort ins Herz geschlossen!)

Beide Hauptcharaktere treffen im Laufe der Handlungen in dem Buch aufeinander und es wirkte nicht einmal gezwungen in dem Sinne von: „Ach natürlich ist er/sie jetzt auch da.“
Alles wurde nach und nach in der Geschichte grandios aufgebaut und erklärt, so dass das Aufeinandertreffen sehr natürlich wirkte. Auch gefällt mir sehr wie die Beziehung zwischen den Charakteren aufgebaut wird.

 

Fazit:

Ich fand es super. Auch wenn ich ehrlich sagen muss, das ich lange gebraucht habe dieses Buch zu lesen, was aber leider daran gelegen hat das ich zu der Zeit mich nicht ganz darauf konzentrieren konnte. Wenn ich mich aber einmal vernünftig hingesetzt habe ging es. Ich finde es ist kein Buch in dem man zwischendurch mal ein paar Seiten lesen kann denn sonst verliert man zu schnell den Faden.
Ich fand die Weltbildung klasse und auch die Charaktere waren toll aufgebaut, für Leute die gerne über verschiedene Welten lesen und Magie ist dieses Buch ein absolutes Muss! Es macht auf jeden Fall Lust nach mehr und ich freue mich schon wenn im November „Die Verzauberung der Schatten“ erscheint!
Ganz klare Leseempfehlung.

4sterne